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Erleichterung bei allen Betroffenen: Ganztagsangebote an Helmstedts Grundschulen gesichert

Details

Datum:
30. Juni
Zeit:
8:00 bis 17:00
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Mit großer Erleichterung wurde von Eltern, SchülerInnen und anderen Akteuren die Ankündigung des heutigen Schulausschusses der Stadt Helmstedt zum Thema Finanzierung der Ganztagsangebote zur Kenntnis genommen, den Ganztagsbetrieb der Helmstedter Grundschulen zu sichern. An dieser Lösung wurde auf vielen Ebenen intensiv gearbeitet.

Mit 150.000 Euro kann nun ein Ganztagsbetrieb sichergestellt werden, der diesen Namen auch verdient. Der zukünftige Schulausschussvorsitzende Uwe Strümpel freut sich über diese erhebliche Summe, die vor allem auf Initiative der SPD zur Verfügung gestellt werden kann. Übrigens konnte der paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. als neuer Träger gewonnen werden. Der Ganztag wird wöchentlich von Montag bis Donnerstag bis 16.00 Uhr stattfinden können, die Möglichkeit der Ausweitung auf Freitag besteht.

Als ehemaliger Elternvertreter der Grundschule Pestalozzistraße kenne ich die Belange der Eltern sehr gut, der Aktionsplan des Kultusministeriums zur Gewinnung von mehr Lehrkräften geht in die richtige Richtung. Nachdem der CDU-Landesvorsitzende Althusmann als damaliger Kultusminister Studienplätze und Seminarplätze für Lehrerinnen und Lehrer gekürzt hatte, spüren wir heute die negativen Auswirkungen, gegen die nun teuer angekämpft werden muss.

Ich sehe noch weiteres Potential: Ich habe den derzeitigen Minister, meinen Parteifreund Grant Hendrik Tonne, gebeten, zu prüfen, ob im ländlichen Raum zur Wahrung gleicher Lebens- und Bildungschancen nicht auch eine Möglichkeit geschaffen werden kann, dass die Landesschulbehörde den Einsatz neuer Lehrkräfte für die ersten Jahre nach Bedarf steuern kann.

Ausdrücklich bedanke ich mich beim Schulausschuss und bei den VertreterInnen der Eltern. Das Problem immer wieder zu benennen und auf die Herausforderungen hinzuweisen, ist richtig und wichtig gewesen.

Ich bin dankbar, diese Problematik hautnah erleben zu können. Auf diese Weise bin ich im Thema, so dass ich ganz konkret zu einer Lösung beitragen konnte. Eine kleine Anfrage beim Ministerium löst nicht immer Probleme, sondern ergibt oftmals lediglich symbolischen Aktionismus, der wenig weiterhilft. Um reale Probleme auch wirklich anzugehen, muss konkret gehandelt werden. Jetzt geht meine Bitte an die CDU der Stadt Helmstedt und an Bürgermeister Schobert, daran mitzuarbeiten, dass diese wichtigen Mittel auch für die nächsten Jahre im Haushalt verankert werden können, damit sich die sattsam bekannten Probleme nicht zum nächsten Schuljahr erneut stellen.

Undurchdachte und vorschnelle Kürzungen auf Kosten unserer Kinder und deren Eltern dürfen keine Option sein. Zur Sicherung der Zukunft ist eine solche Investition sinnvoller denn je.